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Autor Thema: Wie lässt sich der Geräuschpegel beim Kickern reduzieren?  (Gelesen 4243 mal)
Sven N.
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18256397 svennickel@hotmail.com
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« am: September 25, 2005, 19:19:08 »

Um die Torgeräusche zu minimieren, können zugeschnittene Teppichteile in die Torinnenräume gelegt werden.

Um den Ballrücklauf leise zu machen, kann dieser mit dünnem Teppich ausgelegt werden, auf den eine glatte Folie geklebt wird, damit der Ball rollt und nicht auf dem weichen Teppich hängen bleibt.

Der Korpus des Tisches kann mit Decken, Handtüchern oder Ähnlichem gefüllt werden, so dass nur der Ballrücklauf frei bleibt.

Die Gummipuffer auf den Stangen zu den Banden hin können durch weichere ersetzt werden. Die Spieleigenschaften sind damit zwar deutlich anders, allerdings wird die Geräuschentwicklung beim Anschlagen damit enorm reduziert. Als Ersatzmateriel kann eine Rohrisolierung dienen, die genau auf die Stangen passt. Die Isolierung wird als Meterware verkauft (ca. 0,40 € pro Meter). Passende Stücke lassen sich mit einem Cutter zurecht schneiden.  Um die Stange gelegt, kann das etwaig offene Stück mit eienr Klebestreifenumwicklung fixiert werden.

Der Tisch selber kann auf einen Teppich gestellt werden. Außerdem kann anstelle eines einfachen Teppichs eine Sperrholzplatte oben und gegebenenfalls auch unten mit Teppich beklebt und unter den Kickertisch gestellt werden.

Korkbälle sind deutlich leiser als normale Bälle. Allerdings verhalten sich diese auch deutlich anders.

Eher selten genannt wird, halbe Tennisbälle, Klavier- oder Lautsprecherentkoppler unter die Füße des Tisches zu stellen. Auch die Innenbanden mit Teppichband auszukleiden oder Hohlräume (z.B. direkt hinter dem Torraum) mit Silikon auszukleiden, wird selten genannt.

Quellen:

http://www.tischfussball.de/phorum-5.0.11/read.php?3,31550,31562#msg-31562
http://www.tischfussball.de/phorum-5.0.11/read.php?5,24982,24984#msg-24984
http://www.tischfussball.de/index.php?page=faq
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Sven @ fooserama.de
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277736758
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« Antworten #1 am: März 15, 2006, 08:24:51 »

außerdem sind geräuschdämmende Gummifüße für Waschmaschinen sehr wirksam unter den Kickertischfüßen ... und einfach zu beschaffen smiley
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Sven N.
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18256397 svennickel@hotmail.com
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« Antworten #2 am: März 15, 2006, 13:52:12 »

außerdem sind geräuschdämmende Gummifüße für Waschmaschinen sehr wirksam unter den Kickertischfüßen ... und einfach zu beschaffen smiley

Interessant. Wo bekommt man so etwas? Hast du evtl. einen Link zu so etwas im Internet?

Tschööö,
Sven
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Sven @ fooserama.de
Enrico Stahn
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60186058 enricostahn@hotmail.com superioataim enricostahn
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« Antworten #3 am: März 21, 2006, 12:54:58 »

Interessant. Wo bekommt man so etwas? Hast du evtl. einen Link zu so etwas im Internet?

bauhaus.
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277736758
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« Antworten #4 am: April 01, 2006, 06:25:44 »

... oder überall wo es weiße Ware gibt ...

Gruß

Steffen
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Christian
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« Antworten #5 am: April 01, 2006, 23:50:05 »

Ich habe es gestern ausprobiert. Waren im Bauhaus. Dieses Waschmaschinengummi kostet dort ca. 9 Euro. Das haben wir geviertelt und auf die Dämmplatte (7Euro) gelegt. Dazu die Torräume mit Kork ausgelegt. Jetzt bin ich auf meine Nachbarn gespannt...
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sonic boom
Freddy
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Enjoy professional table soccer!


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« Antworten #6 am: April 21, 2006, 02:04:59 »

Ist auf jeden Fall eine gute Erklärung, warum Du in ihrem Weinkeller alle Flaschen öffnen musstest.
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In a fight between Batman and Darth Vader, the winner would be Chuck Norris
Christian
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« Antworten #7 am: April 22, 2006, 22:05:55 »

also es hat nicht viel gebracht und wir mussten wohl oder übel die Spieleigenschaften ien klein wenig verändern.
Die Stoßdämpfer sind einfach zu laut und wir haben diese Rohrisolierungen zurecht geschnitten. Stört eigentlich wirklich nicht und machts viiiel leiser.
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sonic boom
Marco
Berliner Kickerbetriebe
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41976306
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« Antworten #8 am: Juni 21, 2008, 19:29:23 »

Hallo.

Also ich habe anstelle von Teppich, PVC-Küchenboden (Laminat-optik) für den Ballrücklauf genommen.
Nicht das ganz billige nehmen sollte schon etwas dickerer PVC-Boden sein.

25 cm x 4 Meter reicht dicke, je nach breite des Ballrücklaufes.

Alles was beim Rücklauf des Balles mit dem Ball in Kontakt tritt ist nun mit PVC beklebt. Habe doppelseitiges Klebeband verwendet.
So muß man den Teppich nicht mit Folie überkleben und das ganze fusselt auch nicht.


Kork in die Tore !!! Wie leise ist das denn und wie ist es mit dem Ball ? Springt er oft wieder aus dem Tor?


Gruß Marco


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« Letzte Änderung: Juni 22, 2008, 14:46:31 von Marco » Gespeichert

Konfuzius sprach: "Nur die Weisesten und die Dümmsten ändern sich nie."
Christian
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« Antworten #9 am: Juni 23, 2008, 15:09:06 »

wow, ein 2 Jahre altes Thema Smiley
Also Kork klingt wirklich nicht besonders toll (ein bisschen Sound ist trotzdem da).
Bälle springen nicht mehr raus als ohne Kork (hab das Gefühl, dass es sogar weniger sind)
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sonic boom
PeterO
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« Antworten #10 am: Mai 09, 2010, 23:10:05 »

Die Frage ist, wie leise müssen wir übehaupt sein?
Klar will man keinen Ärger im Haus, aber übertriebene Leisetreterei bringt's auch nicht.
Sogar den Ballrücklauf dämmen zu wollen, geht da schon ziemlich weit, finde ich.

Mein Kicker steht auf 10 cm x 10 cm großen Sperrholzplatten, unter die ein 2 cm starker Zellkautschuk geklebt ist (der sich natürlich zusammendrückt). Damit ist eine Körperschallübertragung schon mal weitgehend unterbunden.
In die Tore habe ich auf die Platten den gleichen Zellkautschuk geklebt. So sind auch feste Torschüsse leise. Der Ball springt etwas leichter wieder heraus, aber was soll's.
Der Zellkautschuk ist übrigens der gleiche, den ich in den Backbouncern verwende.

Es gibt ein Grundrecht auf Entfaltung der Persönlichkeit. In diesem Zusammenhang sind auch Urteile zu sehen, die im Zusammenhang mit dem Spielen eines Instrumentes in einer Wohnung gesprochen wurden.
Sinngemäß sind sie auch auf andere Betätigungen zu übertragen.

Hier mal ein paar im Netz gefundene Stellen:

Hausmusik erlaubt

Hausmusik, von Blockflöte bis Klavier, ist grundsätzlich erlaubt. Es gelten vergleichbare Regelungen wie bei der Nutzung elektronischer Geräte, zum Beispiel Fernseher, Radio, CD-Player usw. Einschränkungen
der Hausmusik sind im Mietvertrag zulässig, nicht aber ein vollständiges Musizierverbot.(BGH V ZB 11/89)

Spielzeiten

Bei Nachbarschaftsstreitigkeiten über Dauer und Intensität derhäuslichen musik muss, soweit nicht vertraglich geregelt, ein kompromiss bei den Spielzeiten gefunden werden; zwei bis drei Stunden
täglich sind erlaubt. (BayObLG BReg 2 Z 8/95; OLG Hamm 15 W 181/85)

Qualität
Für die frage, wie lange ein Instrument gespielt werden darf, spielt die Qualität der Musik keine Rolle.
(LG Düsseldorf 22 S 574/89)


Akkordeon
Kompromiss: Eineinhalb Stunden pro Tag zwischen 9:00 und 13:00 und
15:00 und 22:00 Uhr.
(LG Kleve 6 570/90)

Klarinette und Saxophon
Kompromiss: Zwei Stunden täglich, Sonntags nur eine Stunde. (OLG Karlsruhe 6 U 30/87)

Schlagzeug
Kompromiss: 45 bis 90 Minuten täglich außer Sonntags. (LG Nürnberg-Fürth 13 S 5296/90)

In seiner Wohnung Tischfußball zu spielen ist letztendlich auch nichts anderes, also kann man ruhig auch mal ein bisschen hören. In Deutschland ist eh schon alles so (viel zu ) ruhig. wink)

Viele Grüße
Peter Orinsky
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ThorstenT
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Schöner Kickern 09


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« Antworten #11 am: Mai 10, 2010, 17:37:38 »

In seiner Wohnung Tischfußball zu spielen ist letztendlich auch nichts anderes, also kann man ruhig auch mal ein bisschen hören. In Deutschland ist eh schon alles so (viel zu ) ruhig. wink)

Diese Aussage würde ich gerne mal von jemanden bestätigt bekommen, der sich mit dem Recht auskennt. Habe nämlich schon von nem Bekannten gehört, bei dem es eben zu Lärmproblem kam, dass das Argument "Klavierspielen ist doch auch erlaubt..." nicht geholfen hat, da es sich bei Musik um Kunst handelt und man wohl die Ausübung von Kunst nicht verbieten kann. Da es sich aber bei Tischfußball um Sport handelt, sieht die Sache eventuell wieder anders aus.

Würd mich echt mal interessieren was hier nun richtig ist.

Gruß
Thorsten
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frosch
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Stahl Kuze

108747349
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« Antworten #12 am: Mai 10, 2010, 18:45:30 »

Da es sich aber bei Tischfußball um Sport handelt,

Na offiziell ja noch nicht !
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"Minimal (gespr. Minnimöl) : dezentes Herumgestehe zu repetetiven Tönen in Zimmerlautstärke"
Sven N.
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18256397 svennickel@hotmail.com
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« Antworten #13 am: Mai 10, 2010, 23:03:23 »

Da es sich aber bei Tischfußball um Sport handelt,

Na offiziell ja noch nicht !

Sport schon, gerne auch offiziell - nur nicht als gemeinnützig von den Amtsgerichten anerkannt.
Da die gemeinnützigen Sportverbände (z.B. Landessportbund Berlin) nur gemeinnützige Vereine als Mitglieder akzeptieren, können unsere Landesverbände bzw. der Dachverband in entsprechend anderen Organisationen nicht Mitglied werden.

Viele Grüße
Sven
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Sven @ fooserama.de
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Stahl Kuze

108747349
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« Antworten #14 am: Mai 11, 2010, 09:25:18 »

Da es sich aber bei Tischfußball um Sport handelt,

Na offiziell ja noch nicht !

Sport schon, gerne auch offiziell - nur nicht als gemeinnützig von den Amtsgerichten anerkannt.
Da die gemeinnützigen Sportverbände (z.B. Landessportbund Berlin) nur gemeinnützige Vereine als Mitglieder akzeptieren, können unsere Landesverbände bzw. der Dachverband in entsprechend anderen Organisationen nicht Mitglied werden.

Viele Grüße
Sven

Naja wir wissen aber beide was ich meine, oder ?

Das Tischfussball Sport ist, ist für uns klar, nur halt nicht in dem Sinne offiziell anerkannt. Der Tischfussballtisch ansich fällt ja imho immer noch unter Verordnungen für Geldspielgeräte und nicht für Sportgeräte, warum auch immer...
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